17. Juni 2025

Vor zwanzig Jahren besuchten wir den Albula-Pass, es gab das unvermeidliche Pass-Bild mit mir drauf und abends ein gutes Essen mit Saibling für mich. Wir tranken dazu je einen halben Liter Fendant im Hotel „Bettini“. Heute würden wir für alles den doppelten Preis zahlen. Ich las weiter in der „Schiller-Debatte 1905“. Am 17. Juni 1975 war der Versuch, mein allererstes Tagebuch wieder kontinuierlich zu führen, nachdem die NVA-Monate das generell verhindert hatten, endgültig gescheitert. Auch davor mehr Lücken, der 16. Juni letztmalig mit einigen Zeilen, die mir heute gar nichts sagen. In einer plötzlichen Anwandlung „Stäubchen, Stäubchen“ begonnen, dafür eigens eine neue Datei in einem neuen Ordner angelegt. Wenn Knobloch eine Anregung für mich hat, dann die, mir Themen und Gegenstände zu liefern. Diesmal die Schwesternschülerinnen, die putzen mussten. Ein Goethe-Wort: „Uns gefällt, was wir schreiben, wir würden es ja sonst nicht geschrieben haben.“


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