15. August 2025

„Berliner Feuilleton“ heißt das Büchlein, das ich heute als Nummer 47 des laufenden Jahres 2025 in mein Leseregister eintrug. Ich musste nicht alles darin mehr lesen, weil ich einige Sachen schon aus anderen Bänden des Verfassers kannte. Eingetragen wird erst, wenn alles gelesen ist, völlig logisch. Eingetragen in meinem Trötsch-Jahreskalender für mögliche Schreibanlässe ist für heute Leonie Ossowski. Die hieß eigentlich Jolanthe von Brandenstein. Ich gebe zu, dass ich auch nicht Jolanthe heißen wollen würde, wenn ich Jolanthe gehießen hätte. So aber schrieb sie als eine der frühen Leonies, heute wimmelt es von ihnen schon auf hundert Metern Straße vielfach und sie schrieb das Buch „Die große Flatter“. Die DDR liebte das Buch, weil es die Gebrechen der Bundesrepublik alt so herrlich vorführte. Heute wäre sie 100 Jahre alt. Falls meine Suchmaschine nicht lügt, dachten zwei Radioprogramme an sie. Die Bundesrepublik liebt ihre Gebrechen nicht, wie einst die DDR.


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